Eibisch ist eine ausdauernde, behaarte Staude, die bis 1,5 m hoch wir. Man erntet in der Hauptsache die 2 Jährige Wurzel. Die gestielten Blätter, die spiralig am Stengel angeordnet sind und sich durch eine filzige weißliche Behaarung auszeichnen, sind drei- bis fünflappig und am Rand unregelmäßig gekerbt. In ihren Achseln entwickeln sich in büscheliger Anordnung gestielte weiße oder rötliche große Blüten. Eibisch wurde schon in der Antike als linderndes und erweichendes Mittel angewendet, da er in der Lage ist, Gewebe zu erweichen, die durch Infektionen geschwollen oder verhärtet sind. Weiterhin wirkt er gegen Verschleimung der Atemwege bei Husten, bei Darmbeschwerden und Reizungen der Harnwege.
Einsatzbereiche:
beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Luftröhrenentzündungen, Halsentzündungen, Heiserkeit, Erkältungen, Mundschleimhautentzündungen, Magen- und Darmschleimhaut-Entzündungen, Magenübersäuerung, Magengeschwür, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Mundgeruch, Blasenentzündung, Blasensteine, Epilepsie, Wunden, Leichte Verbrennungen, Rissige Haut, Trockene Haut, Feuchte Ekzeme, Bisse, Insektenstiche, Splitter, Furunkel, Quetschungen, Muskelkater
wissenschaftlicher Name:
Althaea officinalis
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Blüte
Blütezeit:
Juni bis Ausgust
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